Bohnensalat wie von Oma

Es war nicht immer so, das alles im Überfluss vorrätig und das passende Kleingeld vorhanden war. Dann griff man einfach zur preiswerteren Alternative und machte sich ein Dressing aus Büchsenmilch.

Oftmals geschah dieses im Winter. Hierzu wurde einfach ein Glas „Schnibbelbohnen“ oder auch „Buschbohnen“ genannt, welches im Sommer eingeweckt wurde geöffnet.

Bohnensalat nach Omas Art

Bohnen einkochen ist nicht so einfach. Sie enthalten viel Eiweiß, das leicht verderben kann. Daher brauchen sie eine Einkochzeit von mindestens 2 Stunden und absolute Sterilität.

Manchmal wurden die Gläser am nächsten Tag noch ein 2. Mal eingekocht, damit auch die Bakterien, die noch überlebt haben könnten abgetötet wurden. Schließlich ging es um den kompletten Wintervorrat einer ganzen Familie. Da ging man lieber auf Nummer Sicher.

Sehr oft wurden Bohnen auch milchsauer eingelegt, das funktioniert ähnlich dem Sauerkraut.

Glücklicherweise können wir heute alles nachdem es blanchiert wurde einfrieren.

Um noch ein bischen den Geschmack von früher zu haben, habe ich Bohnen aus dem Glas genommen.

Dressing: für 1 Glas 720 ml abgetropft

  • Büchsenmilch 7,5 % (Menge nach Gefühl)
  • 1 Eßl. Öl
  • 2-3 Eßl. Weißweinesig
  • Pfeffer, Salz
  • 1 kleine Schalotte sehr klein gewürfelt
  • getrocknete Petersilie
  • 1 Prise Zucker
Bohnensalat nach Omas Art

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim nachmachen.

Im Sahne,- bzw Büchsenmichdressing mag ich die Zwiebel nur in Würfel geschnitten. bei allen anderen Dressings dürfen es auch Ringe sein. Wie ist das bei euch?

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