Rom, die ewige Stadt

BENVENUTI A ROMA, raus aus dem Alltag, rein ins Städtevergnügen.

Mich hat die Lust nach Städtereisen gepackt.

Kurztrips bieten die Möglichkeit für ein paar Tage raus aus dem Alltag zu kommen, abzu- schalten und eine neue Stadt kennen zu lernen. Ich persönlich finde Städtereisen inspirieren, vielseitig und spannend.

Vorher schreibe ich mir immer auf, was und welche Sehenswürdigkeiten ich mir anschauen möchte. Manchmal ist es aber auch einfach schön sich treiben zu lassen.

Keine Städtereise ohne Sneakers, sie sind leicht und einfach sehr bequem. Schließlich ist man sehr viel auf den Beinen.

Unser Hotel Taormina http://www.hoteltaormina.net/ liegt 10 Gehminuten vom Bahnhof Termini entfernt, 1,8 km vom Kolosseum und 3,1 km vom Pantheon. Also recht Zentral.

Kleiner Innenhof vor unserem Hotelzimmer

Wir sind das erste mal in Rom. Vier Tage sind eine gute Zeit um einen kleinen Überblick über diese Stadt zu erhalten. Vorab hatten wir schon mal in einen Stadtplan von Baedeker investiert. Damit lässt es sich leichter planen.

Die Besichtigungspunkte sollten nahe beieinander liegen. Das könnt ihr mit einem Stadtplan im Vorfeld recht gut sehen. Auf diese Weise erspart ihr euch unnötige Wege.

Dieser Reiseführer hat mich inspiriert, weil das wichtigste kurz und knapp beschrieben wird. Bei den einzelnen „Stadtteilen“ sind erste Orientierungen sehr gut bildlich dargestellt und ist für Fremde eine gute Hilfe. Zwischendurch immer ein kleiner übersichtlicher Stadtplan.

Das Viertel unweit vom Bahnhof Termini.

Campo de Fiori (Altstadtviertel) Ein nettes kleines Tagesprogramm, das wir am Ankunftstag gemacht haben. Ich kann mich gar nicht satt gucken an all diesen …..schönen Dingen. Diese Stadt strahlt Lebensfreude pur aus.

Ein kleiner Mittags-Snack auf der Largo di Torre Argentina.

Bei der Kartoffelpizza mit Rosmarin konnte ich nicht widerstehen. Ein kleiner Laden in der Via Florida 25, vor dem man Schlange stand. Es gab verschiedene Pizzen auf Backblechen. Abgerechnet wird nach Gewicht.

Bis zum Campo de Fiori sind es nur ein paar Gehminuten zu Fuß. Irgendwie hatte ich mir diesen Marktplatz etwas größer vorgestellt. Umgeben von Gastronomie in den unterschiedlichsten Preislagen. Überall kleine Läden…. hungrig und durstig bleibt hier keiner.

Gemütlich durch die Straßen schlendern. Einen Wein bei “ Manfrè „ genießen, in dessen Boutique man direkt vom Gastraum aus gehen kann.

Manfrè Bottega Storica Dal 1948

Auch der Piazza Navona ist nicht weit entfernt. Tolle Architektur, gemischt und quirlig das Publikum. Wer sich hier zum Essen niederlässt, sollte schon ein paar Euro in der Tasche haben. Die vielen verschiedenen Brunnen habe ich nicht gezählt. Straßenkünstler laden zum verweilen ein und bieten ein sehr gutes Programm an.

Abendausklang mit Aperitivo. Eine Bar die Aperitivo anbietet, kleine Häppchen genießen und nur das Getränk bezahlen. (gibt es sehr oft)

Hopp on Hopp off Busse bieten die Möglichkeit einen ganzen Tag in einer Stadt zu verbringen. Dabei kann man nach Lust und Laune an bestimmten Punkten ein,- und aussteigen um entsprechende Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Ohne allzu große Fußmärsche bekommt ihr viel zu sehen. Unser Bus fuhr im 10 Minutentakt. Tolle Sache, mit Audiofunktion in mehreren Sprachen.

Hopp on Hopp off

Das Kolosseum, das Wahrzeichen Roms. Das älteste Amphitheater der Welt. Sehr faszinierend und beeindruckend zugleich. Die lange Schlange hat uns doch daran gehindert hinein zu gehen. Dennoch gibt es rings rum genügend zu entdecken und und zu besichtigen.

Zeit für einen kleinen Mittgssnack nahe der Villa Borghese, einer Parkanlage der adeligen Familie Borghese.

Das ganze Viertel schien recht nobel zu sein. Zumindest strahlen das die Häuser und Restaurants aus. Wer hier einkehrt, darf nicht ängstlich sein. Restaurants preisen auf ihren Tafeln Spezialitäten der gehobenen Küche an ( natürlich ohne Preise versteht sich).

Doch einmal um die Ecke, entdeckten wir das relativ unscheinbare Gargani Valerio S.R.L.in der Via Lombardia 15.

Wir hatten je 2 x Wein und 2 x gefüllte Tomate mit Reis für 18,50 Euro. Hier kehrten sehr viele Römer zum Mittagstisch ein. Tranken Wein und zum Schluss nahmen sie noch Käse für zu Hause mit. Eine sehr angenehme Atmosphäre.

Spanische Treppe, besser ihr kommt von oben. Das klappte von unserem Ausgangspunkt (Villa Borghese) ganz gut. So könnt ihr einmal auf der berühmtesten Treppe hinunter schreiten.

Oben stellt ein Maler seine Bilder aus.

Unten die Fontana della Barcaccia. Einer der unzähligen Brunnen in Rom die nachts beleuchtet sind.

Auf dem Weg ins Hotel sehe wir immer wieder Kunstobjekte an Wänden. Auch Leihfahrräder sind keine Seltenheit.

Abends sind wir in unserem Viertel zum Essen geblieben. Den Tipp von der Hotelrezeption haben wir gerne angenommen. Ein Lokal Taverna Italiana das ausschließlich original römische Küche anbietet. http://latavernaitaliana-roma.com/

Den Trevi-Brunnen solltet ihr unbedingt am Abend besichtigen, dann strahlt er in einem stimmungsvollen Licht. Ein gigantisches Bauwerk welches mich wirklich fasziniert hat.

Trevi-Brunnen

Zum Abschluss noch ein Eis bei Fassi, das unweit von unserem Hotel liegt. Die älteste Eismanufaktur von Rom. Zuerst wird an der Kasse bezahlt, dann darf man sich die Sorten an einer langen Theke aussuchen. Das Eis wird dann in einen Becher gespachtelt, die Sahne kommt obendrauf (ist dann leider nicht mehr so fotogen).

Ein Eiscafe das ständig gut besucht ist. Das Eis schmeckt allerdings so gut, das das Ambiente drumherum nicht weiter stört (es ist laut und unromantisch). Das Cafe ist seit über 100 Jahren in diesem Gebäude aus der „Gründerzeit“. Eine kleine Museumsecke mit alten Eismaschinen erinnert an alte Zeiten.

Tag 3 beginnt mit einer Fahrt mit der Straßenbahn nach Trastevere, dem alten Arbeiterviertel. Die Linie 3 hält um die Ecke von unserem Hotel.

Die Römer erwiesen sich als äußerst hilfsbereit. Nachdem ich auf italienisch gefragt habe, ( ich hatte mir den Satz vorher eingeprägt) wo wir am besten aussteigen, dauerte es keine 2 Minuten und ein ganzes Abteil war damit beschäftigt uns zu helfen. Nicht ganz einfach, denn unser italienisch ist sehr dürftig. Im Gegenzug sprach leider auch niemand englisch. So haben wir den Tipp einer Dame angenommen, bis zu Endhaltestelle zu fahren und dann Richtung Santa Maria zu laufen. Einer der ältesten Kirchen Roms. So würden wir auch nichts verpassen. (so habe ich sie jedenfalls verstanden).

Trastevere ist ein sehr sauberes Viertel. Wie überall in Rom stehen auch hier Brunnen mit Trinkwasser zur Verfügung die Tag und Nacht laufen. Im Sommer stelle ich mir das sehr praktisch vor. Wir haben unser Fläschchen ebenfalls wieder aufgefüllt.

Überall laden Cafes zum verweilen ein. Gibt es lecker Sachen zu kaufen.

Auch hier gilt wieder, geh dort hin wo die Römer sitzen. Mittags haben wir uns für das Tagesgericht entschieden. Hier spielt sich auch soziale Leben ab.

Zurück in Rom.

Die Treppe mit 124 Marmorstufen die zur Santa Maria in Aracoeli, der Kirche zum Himmelstor führt. Eine legende besagt, das Frauen die ungewollt kinderlos blieben, auf Knien die Stufen herrauf krochen. Ebenso Leute die im Lotto gewinnen wollten.

Gleich nebenan der Palazzo Nuovo mit seinen korinthischen Pilastern und der Reiterstatue des römischen Kaisers Marc Aurel in seiner Mitte.

Hier befinden sich auch die Kapitolinischen Museen. Ebenso hat man einen tollen Ausblick auf die halbrunden Trajansmärkte. Sie gelten als das erste überdachte Shoppingcenter der Geschichte. Heute ist dort ein Museum untergebracht.

So langsam wird es Abend und unsere Füße sind schon sehr beansprucht. Das hielt uns dennoch nicht davon ab, oben zum Monumento a Vittorio Emanuele II zu gehen von dem man einen gigantischen Ausblick hat.

Monumento a Vittorio Emanuele II

Zum Abschluss des Tages wollten wir keine Kompromisse eingehen und sind wieder in unserem Viertel ins gleiche Lokal gegangen. Man kannte uns schon und wir wurden sogar mit Handschlag begrüßt.

So, letzter Tag und wir waren noch nicht am Petersdom. Klar war von vornherein auch, dass wir nicht hinein wollten. Überhaupt ist es in Rom kein Problem sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht zu finden.

Automatisch habt ihr das Castel Sant Angelo mit seiner gleichnamigen Brücke im Blick.

Castel Sant Angelo

Kleine Impressionen

Der Tiber mit seinen Brücken

Kleine Impressionen.

Wir haben viele neue Eindrücke, neue Ideen, neue Gerüche und Geschmäcker bekommen. Rom ist einfach eine tolle Stadt in der es viel zu sehen und zu erleben gibt.

Auch ist diese Stadt nicht so teuer wie es viele glauben. Oftmals sind die wirklich guten Restaurants sowie auch andere Läden in kleineren Nebenstraßen und nicht direkt an der Promenade.

Ebenso haben wir bewusst kein Tagesticket für Bus und Bahn gekauft. (die einfache Fahrt kostet 1,50 Euro)

Natürlich haben wir längst nicht alles gesehen, dafür haben wir aber alles genossen.

Welche Tipps habt ihr noch für Rom? Bin gespannt.

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