Ein Wochenende in München

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Andere Länder andere Sitten, hier sagt man servus.

München ist eine sehr schöne Stadt, die ich immer unterschätzt habe. Für ein Wochenendtrip sehr zu empfehlen.

Angereist sind wir mit der Bahn. Wer sich frühzeitig um Tickets kümmert, kommt schon für 20 Euro von Düsseldorf mit dem ICE ohne umsteigen hin. Die fahrt war sehr angenehm und entspannt.

Angekommen sind wir am frühen Vormittag. So hatten wir noch den ganzen Tag vor uns.

Bei Kurztrips achte ich immer darauf das unser Hotel entweder zentral liegt, oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten die ich gerne besichtigen möchte. Schließlich möchte ich nicht so viel Zeit verlieren und unter Umständen noch mit Bus oder Taxi fahren.

Entschieden habe ich mich für das Hotel Monaco https://www.hotel-monaco.de/ in der Schiller Straße. Es ist nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und mit liebevollen kleinen Detail ausgestattet. Schon bei der Ankunft stand unser Name auf einer Willkommens-Tafel und wir wurden sehr herzlich begrüßt.

Unser Zimmer war schon bezugsfertig, was ich klasse fand. Das vereinfachte unseren Tagesablauf erheblich.

Zimmer und Bad waren ausreichen groß.

Die Münchner sind schon ein sehr geselliges Volk, daher gibt es recht viele Biergärten. Das Wetter war hervorragend und der Augustiner Biergarten fußläufig erreichbar.

Die Größe hat mich schon etwas überwältigt und ich habe nicht schlecht gestaunt. Am meisten hat mich jedoch beeindruckt, das es zwei Bereiche gibt. Einen „Bedienbereich“ und einen „Selbstbedienungsbereich“.

Der Bedienbereich ist inklusive Service bei Essen und Trinken. Im Selbstbedienungsbereich darf sich jeder sein Essen mitbringen, muss sich aber die Getränke an einem bestimmten Zapfpunkt abholen. Sinn und Zweck dieser Aufspaltung ist, dass sich ein jeder Münchner Bürger einen Aufenthalt im Biergarten leisten kann. Eine wirklich coole Sache.

Augustiner Biergarten
Befreiungshalle

Ich habe schon etwas länger gebraucht bis ich begriffen habe, um was es sich bei diesem Örtchen handelt.

Leberkäs und ein Halben

Für uns Rheinländer schon ganz witzig und etwas zum schmunzeln.

Danach haben wir einen kleinen Bummel über den Marienplatz gemacht.

Neues Rathaus München

Das neue Münchener Rathaus am Marienplatz besitzt mehre Innenhöfe und ist mit 400 Zimmern ausgestattet. Alleine die vielen verschiedenen Motive zu betrachten, nimmt zeit in Anspruch. Erstmals in diesem Jahr (2019) wurden keine Geranien gepflanzt, sondern überwiegend gelbe, Bienen freundliche Blumen verwendet.

Karlstor

Bei Breiter, dem Hutfachgeschäft am Dom habe ich einen neuen Hut gefunden. Ich glaube hier geht auch niemand „ohne“ wieder raus.

Natürlich freute ich mich schon auf den Viktualienmarkt. Ich hatte ihn mir größer vorgestellt. Auch hier gibt es wieder „Bedienbereich“ und „Selbstbedienungsbereich“.

Wir haben uns für verschiedene Kleinigkeiten von den umliegenden Ständen entschieden.

Samstags haben wir uns vom Rathausturm aus die Stadt von oben angesehen. Wir waren sehr früh da und der Turm war dementsprechend leer. Das war auch gut so, denn die Aussichtsplattform ist nicht sehr breit. Die Fahrt mit dem Aufzug kostet 4,00 Euro. Schwerbehinderte haben freien Eintritt.

Kein Besuch in München ohne einmal im Hofbräuhaus gewesen zu sein, Jeder weiß es, in weltbekannten Lokalitäten boomt der Tourismus und die Preise sind entsprechend. Die Bierpreise halten sich hier noch in Grenzen. Ein paar Weißwürste gehen aber immer.


Seinen eigenen Bierkrug im Hofbräuhaus zu haben…..ist schon was besonderes. Alle schön brav und artig mit Vorhängeschloss versehen. Echte „Münchner“ sitzen im Brauhaus in der ersten Etage.

Hofbräuhaus

Ansonsten herrscht drinnen wie draußen reges Treiben.

Auf dem Weg zum Hofbräuhaus führt der Weg direkt an „der bezaubernden Julia“, dem Spielzeugmuseum, und dem alten Rathaus vorbei.

Der Friedensengel lag unmittelbar auf unserem Weg.


Friedensengel

Ein Besuch bei der Eisbachwelle, ein Nebenarm der Isar im Englischen Garten sollte sich keiner entgehen lassen. Richtig spektakulär mit wahren Könnern und Profis, die ihre Kunststücke zur Schau stellen. Unter den Surfern herrschte eine locker Stimmung bzw. Abmachung. Jeder gab dem anderen genügend Raum und Zeit für „seine“ Vorstellung die zwischen 1 und 3 Minuten lag. Wer Flussabwärts zuweit abgedriftet ist, fährt dann auch schon mal pitschnass mit Surfbrett eine Station mit dem Bus wieder zurück.

Wer den Weg dorthin nicht genau weiß, läuft einfach einem Surfbrettträger im südlichen Englischen Garten hinterher.

Eisbach-Welle
Eisbach-Welle

Die Welle

Bei unserer Ankunft ist mir schon ein kleines Brauhaus in unserer Straße aufgefallen, das „Schiller-Bräu“. Relativ neu in München mit angrenzendem gleichnamigen Hotel.

Wie sich herausstellte ist es momentan „das“ Brauhaus zum Sehen und Gesehen werden und somit eines der angesagtesten der Stadt. Wer dort speisen möchte, sollte rechtzeitig einen Platz reservieren. Wir testen es beim nächsten Mal.

Mit liebevollen Kleinigkeiten ausgestattet. Vier verschiedenen ständigen Biersorten und jeden Monat ein neues Monatsbier.

Abends sind wir im Gasthaus zum Isarthor https://gasthaus-isarthor.de/home/ entspannt zum essen gegangen.

Fazit: Das Wochenende in München war sehr entspannt. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nahe beieinander. Überall herrschte gute Atmosphäre………München ebend.

6 Gedanken zu “Ein Wochenende in München

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